Wem ist das nicht schon passiert: Nach dem Einkauf rätselt man – in den Händen pralle Taschen – wo genau im Parkhaus das Auto geparkt ist. Diese Information könnte künftig der Kassenautomat auf dem bezahlten Ticket liefern. Zur Hannover Messe (vom 7. bis 12. April) stellt Siemens das Identifikationssystem Moby R vor, mit dem Objekte in Echtzeit auf eine Entfernung von 300 Metern mit einer Genauigkeit von drei Metern lokalisiert werden können.
Im Einsatz ist das System bereits im BMW-W
Erst ab gewisser Dosis reparieren Zellen geschädigtes Erbgut
Schwache Röntgenstrahlung führt dazu, dass sich bei Zellen die Reparatur ihrer geschädigten DNA verzögert. Erst ab einer gewissen Strahlungsdosis reparieren die Zellen die Schäden am Erbgut. Diese unerwartete Entdeckung machten Biologen der Universität des Saarlandes in Homburg. Damit sind zwar Routineaufnahmen im Krankenhaus zwar schädigender als gedacht, unbedingt gefährlicher ist die Strahlung aber nicht. Zu diesem Schlu
Die meisten chaotischen Systeme sind schwer zu verstehen. Dies gilt auch für Filter, Textilien und Dämmstoffe, deren wirre Ansammlungen von Fasern Lösungen filtrieren, Geräusche dämpfen oder Wärme zurückhalten. Die Hersteller gehen bei der Entwicklung ihrer Produkte in der Regel empirisch vor – ahnen also mehr aus Erfahrung, als dass sie wissen, warum und wie ihre Filze und Vliese (non-wovens) funktionieren. Wüssten sie es genauer, könnten sie durch gezielt geänderte Materialeigenschaften oder Produk
Autos und Häuser haben eines gemeinsam: Sie verbrauchen Energie in Form von Öl oder Gas. Beim Pkw soll durch Leichtbauweise und verbesserte Motorentechnik Sprit eingespart werden und auch Häuslebauer müssen in Zukunft ihr Heim umweltschonender gestalten: Vergangenes Jahr ist in Deutschland die Energie-Einsparverordnung EnEV in Kraft getreten, die bei Neubauten Niedrigenergiestandards zur Regel macht. Bei Altbauten soll der Heizbedarf ebenso gesenkt werden. Neben einer genügsamen Heizanlage spielt die
Eine wahrhaft brenzlige Situation ist jeder Brand. Besonders der klassische Baustoff Holz hat den Nachteil, gleichzeitig ein guter Brennstoff zu sein. Eine Möglichkeit, seine Entflammung deutlich zu verzögern, bieten Intumeszenzbeschichtungen (lateinisch intumescere bedeutet anschwellen). Oberhalb einer bestimmten Temperatur blähen sich diese Schutzanstriche zu einem weichen Kohlenstoffschaum auf und isolieren so das darunterliegende Holz vor Hitze und Sauerstoff. »Dieser Schaum wird jedoch vo
So umweltfreundlich Brennstoffzellen auch sein mögen – wie bei jeder anderen Energiequelle wird ihr Markterfolg neben dem Einsatzgebiet vor allem vom Preis diktiert. Bis zur kostengünstigen Massenfertigung der verschiedenen Systeme sind noch einige technologische Hürden zu nehmen. Beispiel Bipolarplatten, auf die derzeit bis zur Hälfte der Gesamtkosten von PEM-Brennstoffzellen entfallen: Durch die eingeprägten oder -gefrästen Bahnen dieser Platten strömen die Zu- und Abgase einer Brennstoffzelle wie
Jeder, der fernab vom Stromnetz Laptops oder andere elektrische Geräte betreibt, fürchtet das Problem: Der Akku ist alle. Wie und wo soll man ihn an mobilen Arbeitsplätzen wie auf Reisen oder auf der Baustelle wieder aufladen? Batterien oder Reserveakkus sind auf Dauer zu teuer. Abhilfe schafft die Mobile Power Box, die im kommenden Jahr auf dem Markt eingeführt werden soll.
Dieses Membran-Brennstoffzellensystem für die netzunabhängige Energieversorgung im mittleren Leistungsbereich haben F
Die alte alchemistische Kunst des solvere et coagulare – also Substanzen lösen und zusammenfügen – mündete in ein ganzes Spektrum moderner Verfahren. Getreide mahlen und Brot backen sind wohl die bekanntesten. Nicht nur in der Lebensmitteltechnologie, Pharmazie oder Baustoffindustrie hängen die Eigenschaften eines Produkts deutlich davon ab, wie die gemahlenen Ausgangsstoffe vorliegen. Denn je feinkörniger ein Pulver ist, desto höher ist seine Bereitschaft, sich zu einem festen Körper mit neuer Form
ZBT Duisburg auf der Hannover Messe 2003
Eine kleine, kompakte Stromversorgungseinheit auf der Basis von Brennstoffzellen ist zentrales Ausstellungsstück des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik auf der diesjährigen Hannover Messe Energie 2003. Ziel ist der Betrieb des Aggregates auf der Messe und Versorgung von Teilen des Messestandes mit elektrischer Energie. Dabei stellt das Exponat eine Weiterentwicklung des Prototypen dar, der bereits im vergangenen Jahr in Hannover für Aufsehen
Anlässlich der ANAKON 2003 werden am 3. April in Konstanz von der Fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) Preise für…
Für seine herausragende Forschung wird der LMU-Wissenschaftler Dr. Immanuel Bloch mit dem Rudolf-Kaiser-Preis 2002 ausgezeichnet. Die mit 30.000 Euro…
BMBF fördert Forschung von intelligenten Metall-Detektoren
Landminen fordern jährlich unzählige Opfer. Auch im jetzigen Irak-Krieg werden strategische…
Gegenseitige Unterstützung im Maschinenbau vereinbart
Die Ruhr-Universität Bochum – für ihre Fakultät für Maschinenbau – und die Essener Ruhrgas AG haben heute eine weit reichende gegenseitige Unterstützung bei der Gewinnung und Ausbildung von Ingenieurstudierenden vereinbart. So wird die Ruhrgas AG die Bochumer Fakultät unterstützen, die Zahl der Studierenden im Maschinenbau zu steigern, z.B. durch gezielte Ansprache auf Messen und bei Marketingaktionen. Umgekehrt wird die Fakultät
Forschungszentrum caesar auf der Hannover-Messe Bremsen bei Glatteis oder nasser Fahrbahn, die Reibung geht gegen Null, der Wagen gerät ins Schleudern: Ein Szenario, das zukünftig vermieden werden soll. Wissenschaftler des Bonner Forschungszentrums caesar entwickeln eine neue Technologie, um die Sicherheit von Fahrzeugen weiter zu verbessern. Auf der Hannover-Messe präsentiert caesar vom 7.-12. April 2003 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 18, EG,
Auf der HANNOVER MESSE 2003 stellt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT vom 7. bis 12. April einen faseroptischen Mikrosensor auf Basis der Weißlichtinterferometrie vor, der in Zukunft hochgenaue und berührungslose Abstandsmessungen in Bereichen wie Mikromontage oder Medizintechnik vereinfachen wird. Auf einem Gemeinschaftsstand mit der IVAM NRW e. V. (Interessengemeinschaft zur Verbreitung von Anwendungen der Mikrostrukturtechniken) zeigt das Fraunhofer IPT in Halle 6, Stand C22, e
Urnebel wabern über die Erde, die ersten winzigen Lebewesen entstehen. Zum Aufbau von Amino- und Nucleinsäuren brauchte es das Element Stickstoff in der “Ursuppe”. Molekularer Stickstoff (N2), wie er in der Atmosphäre vorkommt, ist allerdings als Quelle ungeeignet, da er viel zu reaktionsträge ist. Stickstoff muss also in einer wesentlich reaktiveren Form an der Entstehung des Lebens beteiligt gewesen sein: als Ammoniak (NH3).
Aber wie entstand Ammoniak aus Luftstickstoff? Jenaer For