Besonders wichtig für mobile Anwendungen ist die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff in kleinen Mengen sowie dessen Abgabe bei niedrigen Temperaturen.Zur Wasserstoffspeicherung wurde eine Vorrichtung entwickelt, die eine mit Speichermaterial versehene Elektrode, eine Gegenelektrode, Zu- und Ableitungen für gasförmigen Wasserstoff sowie eine Strom- und Spannungsquelle aufweist. Die Elektroden sind über einen Elektrolyten miteinander verbunden. Als Speichermaterial kommen in erster Linie Palladium, Magnesium oder Magnesiumlegierungen in Frage, die schwammartig, aus Nanofäden aufgebaut oder als dünne Schicht auf einem Träger aufgebracht sind. Die große Oberfläche begünstigt die schnelle Aufnahme und Abgabe von Wasserstoff.
Die Wasserstoffabgabe erfolgt durch das Anlegen einer Spannung zwischen der Gegenelektrode und dem Speichermaterial, wobei die Spannung unterhalb der Zersetzungsspannung des Elektrolyten bleibt. Die Abgaberate des gasförmigen Wasserstoffs lässt sich einfach durch die Höhe der Spannung und der Stromstärke einstellen.
Dr. Stephan Gärtner
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