Zudem erfordern zunehmend strengere Grenzwert-Bestimmungen eine kontinuierliche Minderung der Feinstaubemission in der Industrie und immer leistungsfähigere Filtersysteme. Entwickelt wurden kompakte, abreinigbare Schwebstofffilter, die eine effiziente einstufige Abscheidung von Stäuben im nm-Bereich, ohne Einsatz von Filterstufen bzw. Filterhilfsmitteln ermöglichen. Die Schwebstofffilter bestehen aus einem Filterpack aus Glas-, Cellulose-, mineralischen und/oder synthetischen Fasern und sind so gestaltet, dass Fertigungsungenauigkeiten tolerierbar sind und die Stabilität des Filterelements und damit die Lebensdauer erhöht wird.
Zur schnellen und rückstandsfreien Abreinigung der Schwebstofffilter werden diese von der Reingasseite her bei Überdruck im mbar-Bereich durchspült.
Der Einsatz der neuartigen Schwebstofffilter erlaubt die Realisierung kompakter Filtersysteme und die sichere Einhaltung von Emissionsgrenzwerten auch bei hohen Staubkonzentrationen. Darüber hinaus können die Materialkosten reduziert werden.
Dr. Manuella Werp
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
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