Statistiken

Rohstahlproduktion bei 3,98 Mill. t im März 2002

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, erzeugten die deutschen Hüttenwerke im März 2002 2,56 Mill. t Roheisen und 3,98 Mill. t Rohstahl. Damit wurden 7,8 % weniger Roheisen und 6,0 % weniger Rohstahl produziert als im März 2001. Im ersten Quartal des Jahres 2002 wurden 7,02 Mill. t Roheisen und 10,90 Mill. t Rohstahl hergestellt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ist damit die Roheisenproduktion um 11,3 % und die Rohstahlproduktion um 9,1 % zurückgegangen.

Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion von Rohstahl im März 2002 bei 3,42 Mill. t und damit gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 6,6 % niedriger. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum verringerte sich die Rohstahlproduktion in den Monaten Januar bis März 2002 um 9,9 % auf 9,35 Mill. t.

In den neuen Ländern und Berlin-Ost war die Rohstahlproduktion im März 2002 mit 0,56 Mill. t um 2,3 % niedriger als im gleichen Vorjahresmonat. Für die ersten drei Monate des Jahres 2002 ergab sich bei einer Produktion von 1,55 Mill. t ein Rückgang um 3,9 %.

Detaillierte Informationen sind online im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/shop erhältlich.

 

Herstellung von Roheisen, Rohstahl und
warmgewalzten Stahlerzeugnissen *)

 

Februar
2002

März
2002

Änderung gegenüber

Februar
2001

März
2001

Mill. t

%

 

Deutschland

Roheisen

2,20

2,56

– 11,7

– 7,8

Rohstahl

3,50

3,98

– 7,3

– 6,0

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

2,99

– 5,0

 

Früheres Bundesgebiet

Rohstahl

3,03

3,42

– 7,8

– 6,6

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

2,53

– 6,6

 

Neue Länder und Berlin-Ost

Rohstahl

0,47

0,56

– 3,9

– 2,3

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

0,46

+ 4,4

*) Für Februar 2002 endgültige Ergebnisse, für März 2002 vorläufige Ergebnisse.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Roman Hartmann,
Telefon: (01888) 644-8505,
E-Mail:
eisen-stahl@destatis.de




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