Maschinenbau

Drei Entwicklungstrends bei Schmierfetten

Üblicherweise lassen sich mit Fetten in Lagern für Fräs-, Schleif-, Dreh- und Bohrspindeln nur Drehzahlen bis zu einem Kennwert von 1,3 Mio. beherrschen. Darüber hinaus erfolgt zum Beispiel eine Öl-Luft-Schmierung, die einen erhöhten Geräte- und Handlingaufwand benötigt. In vielen Fällen kann sie nun durch eine Fettschmierung ersetzt werden, die einen Kennwert bis 2,3 Mio. ermöglicht.

Für Linearführungen hat Klüber das Schmierfett Klüberplex BEM 41-141 entwickelt, das hohe Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte meistert und laut Hersteller eine Stick-slip-Freiheit im Mikrometerbereich ermöglicht. Auch bei schnell drehenden Bohr- und Fräskopfgetrieben wird für Fettschmierung plädiert. Im Vergleich zur konventionellen Ölschmierung sei der Aufwand für Konstruktion und Montage der Bohr- und Fräsköpfe niedriger – bei zuverlässiger Getriebefunktion. Hinzu komme die Möglichkeit der Leistungssteigerung bei den Getrieben.



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