Möglich wird dies durch die Verwendung von Neodym-Magneten mit hoher Flußdichte. Der elektronisch kommutierte DC-Motor erhalte in jedem Betriebszustand die exakt zum Drehwinkel der Motorwelle erforderliche vektorgeregelte Bestromung.
Die Vektorregelung trage wesentlich zum niedrigeren Energieverbrauch bei, da im Gegensatz zur Sinuskommutierung der Blindstrom gegen Null geregelt werde. Diese Regelung ermöglicht ein hochauflösender Geber. Laut Hersteller zeigen mit Messungen bestätigte Berechnungen, dass die DC-Motoren der Baureihe BG 75, je nach Variante und Betriebsart, Wirkungsgrade bis zu 90% erreichen.
Die bürstenlosen Gleichstrommotoren liegen bis zu 15% über dem Wirkungsgrad des Vorgängermodells BG 83 und 10 bis 15% über dem Wirkungsgrad anderer Kompaktantriebe vergleichbarer Antriebsleistungen, Drehmomente und Drehzahlen, heißt es. Das bedeutet bei einem Motor BG 75 x 50 eine Einsparung von bis zu 67 W Eingangsleistung.
Gerechnet auf ein jährliche Betriebsdauer von 2000 h, ergibt sich eine Reduktion der Strommenge von 100 kWh. Gerechnet auf eine Lebensdauer des Antriebes von zehn Jahren respektive 20 000 h, spare man 1000 kWh Energie.
Daraus lässt sich die Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes bei der Energieerzeugung ermitteln. Ein durchschnittliches Kohlekraftwerk verursacht etwa 0,8 kg/kWh CO2 pro erzeugter kWh Strom. Vom produzierten Strom erhält der Verbraucher etwa 90% wegen der Verluste aus Übertragung und Umformung.
Alcatel-Lucent Deutschland AG,www.dunkermotoren.de,Halle 5, Stand 5510



