Der Inlandsumsatz stieg im Vergleichszeitraum um 3,5%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern nahmen um 8,2% zu. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 7,7% über dem Vorjahresniveau, während beim Absatz in das übrige Ausland ein Plus von 8,5% erreicht wurde.
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige schnitt im Juni 2007 der Maschinenbau mit einer Zuwachsrate von 10,1% am besten ab (Inland: + 9,1%, Ausland: + 10,6%), gefolgt von den Herstellern von chemischen Erzeugnissen mit einem Plus von 7,2% (Inland: + 7,9%, Ausland: + 6,4%). Den geringsten Zuwachs unter den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen registrierte die Rundfunk- und Nachrichtentechnik mit einer Steigerung um 4,6% (Inland: + 3,8%, Ausland: + 5,1%).
Im Vergleich zum Vormonat sank der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2007 saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 0,7% (nach revidiert + 2,5% im Mai 2007). Während der Inlandsabsatz um 1,4% zurückging, stieg das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 0,2%. Innerhalb des Auslandsgeschäfts nahm der Absatz in die Eurozone um 0,1% zu, für das restliche Ausland wurde ein Umsatzplus von 0,3% registriert.
Im ersten Halbjahr 2007 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 7,1% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; das Inlandsgeschäft wuchs dabei um 5,2%, der Auslandsumsatz um insgesamt 9,4%.
Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2000 = 100). Die
saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.
Lange Zeitreihen zum Umsatzindex bietet die online Datenbank GENESIS-Online unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon
Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
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