Bei den tariflichen Stundenlöhnen der Arbeiter betrug das Plus im gleichen Zeitraum 1,8%. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen von April 2006 bis April
2007 um 1,9%.
Der stärkste Anstieg der tariflichen Monatsgehälter fand im Produzierenden Gewerbe (+ 2,3%) statt. In den einzelnen Branchen des Produzierenden Gewerbes war die Entwicklung aber unterschiedlich.
Überdurchschnittlich erhöhten sich beispielsweise die tariflichen Monatsgehälter der Angestellten in der Chemischen Industrie (+ 3,7%), im Maschinenbau (+ 2,9%) und im Fahrzeugbau (+ 2,1%).
Unterdurchschnittliche Tariferhöhungen erzielten die Angestellten hingegen in der Energieversorgung (+ 1,5%) und im Baugewerbe (+ 0,5%).
Im Dienstleistungsbereich gab es Tariferhöhungen für die Angestellten unter anderem im Kreditgewerbe (+ 1,9%), im Einzelhandel (+ 1,2%) und bei den Versicherungen (+ 1,0%).
Auch die tariflichen Stundenlöhne der Arbeiter verzeichneten im Produzierenden Gewerbe den höchsten Zuwachs (+ 1,9%). Überdurchschnittlich erhöhten sich die Tariflöhne in der Chemischen Industrie (+ 3,7%), im Ledergewerbe (+ 3,5%) sowie beim Maschinenbau (+ 2,9%). Unterdurchschnittlich stiegen die tariflichen Stundenlöhne im Recyclinggewerbe (+ 0,7%) und beim Papier-, Verlags- und Druckgewerbe (+ 0,5%).
Keine tariflichen Veränderungen gab es für die Beschäftigten bei Bund, Ländern und Gemeinden sowie den Eisenbahnen.
Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de
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