Auch müssen zum Teil Aussparungen eingearbeitet werden. Solche typischen Formteile kommen beispielsweise im Automobil-Interieurbereich vor. Die Fräszelle wird auf der K 2007 (Halle 15, Stand A23/B24/C24) vorgestellt.
Zum Beschicken der Fräszelle ist eine Drehwand installiert, die einen Bearbeitungsbeginn innerhalb von 3s ermöglicht. Neu entwickelte Drehtüren sichern den Beschickungsbereich der Maschine ab und sorgen laut Kraus-Maffei für eine optimale Zugänglichkeit.
Die Fräszelle ist mit einer oder mehreren Werkzeugwechselstationen ausgestattet, die von außen beschickt werden können. Damit ist ein Fräserwechsel möglich, ohne den Prozess zu unterbrechen. Entsprechend den Anforderungen arbeiten ein oder zwei Roboter in der Zelle. Je nach Wunsch des Kunden kann die Zelle Routing Star mit Roboter unterschiedlicher Hersteller ausgestattet werden.
Konstruktive Maßnahmen reduzieren – so Krauss-Maffei – den Reinigungsaufwand der Fräszelle erheblich. Die Roboter sind versenkt, so dass empfindliche Bereiche von vornherein vor Verunreinigungen geschützt sind. Dadurch sei die zu reinigende Fläche verkleinert.
Aufgrund der nach unten offenen Vorrichtungsstützen fällt der Fräsabfall auf ein darunter laufende Späneförderband, ausziehbar und laut Krauss-Maffei ebenfalls schnell zu reinigen ist. Glatte Verkleidungen im Innenbereich der Fräszelle vereinfachten die Reinigung zusätzlich.
Die Fräszelle Routing Star ergänzt das Stanzmaschinenprogramm von Krauss-Maffei um eine flexible Schneid- und Besäumtechnik.



