Die Formiga P 100 produziert Kunststoffbauteile und eignet sich vor allem für Produkte mit komplexen Geometrien oder starkem Individualisierungscharakter, aber auch für Kleinserien. Laut EOS ist die Anlage der kostengünstige und flexible Einstieg in die Welt des E-Manufacturing. Mit einem Bauraum von 200 mm × 250 mm × 330 mm produziert die Anlage innerhalb weniger Stunden Schicht für Schicht Kunststoffteile direkt aus CAD-Daten.
Durch die Durchlaufzeiten unter 24 Stunden kann die Anlage in eine kontinuierliche Produktionsumgebung integriert werden. Auf der technischen Seite zeichnet sich die Formiga durch eine Vielzahl an Innovationen aus. Insbesondere bei vertikalen Wänden bietet sie maximale Oberflächenqualität, heißt es weiter. Der sehr kleine Fokusdurchmesser ermöglicht Wandstärken von 0,4 mm. Damit eignet sich das System für kleine, filigrane Komponenten wie Steckverbindungen. Das Dosier- und Beschichtungssystem sorgt für eine hohe Produktqualität und reduzierten Pulververbrauch. Mit ihren kompakten Abmessungen und einer Höhe von nur 195 cm schlüpft die Lasersintermaschine durch jede Standardtür hindurch – dadurch ergibt sich eine höhere Flexibilität für den Aufstellort.
Dass sich die Anlage bestens für E-Manufacturing-Anwendungen eignet, wird deutlich, wenn man sie etwas genauer unter die Lupe nimmt: 23 Bauteile der Formiga P 100 wurden lasergesintert, vom Befülltrichter für das Kunststoffpulver über die Schalterblende bis hin zu mehreren Pyrometer-Elementen. Sich selber produzieren kann die Anlage noch nicht – aber intelligent eingesetzt erzielt das Verfahren wirtschaftliche und konstruktive Vorteile, betont der Hersteller.



