Maschinenbau

Neuentwicklung für den Mikrospritzguss

Battenfeld, nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich des Mikrospritzgusses, stellt die Weiterentwicklung des Microsystem 50 vor.

Die Fertigung von Mikropräzisionsbauteilen ist, wie Battenfeld ausführt, für viele Entwicklungen in den unterschiedlichsten Branchen zu einem wichtigen Fortschrittsmotor geworden. Mit dem Microsystem 50 können solche Bauteile effizient und zuverlässig gefertigt werden. Zur diesjährigen Hannover Messe demonstriert Battenfeld damit die Fertigung einer optischen Linse.

Das Unternehmen stellt in Hannover die Weiterentwicklung eines neuen Antriebssystems für die Einspritzeinheit des Microsystems 50 vor. Bei der Entwicklung von Mikrospritzgießmaschinen stehen ein exakter hochdynamischer Einspritzprozess und das Einspritzen von kleinsten Mengen optimal aufbereiteten Kunststoffs immer im Vordergrund.

Mit der Neuentwicklung einer elektronischen Kurvenscheibe wird die Dynamik des Einspritzaggregats des Microsystems 50 um den Faktor 3 erhöht und das Abbrems- und Beschleunigungsverhalten stark verbessert. Gleichzeitig werden die Bedienfreundlichkeit und die Regelbarkeit der Anlage weiter optimiert.

Die am Markt angebotenen Maschinen speziell fürs Herstellen von Kleinstbauteilen basieren auf unterschiedlichen Konzepten. Für den Anwender richtet sich die Auswahl der Maschinentechnik in erster Linie nach dem Schussgewicht und der gewünschten Qualität der zu fertigenden Formteile sowie der Art des Angusssystems. Das System nutzt nach Unternehmensangaben die Kombination aus Schneckenvorplastifizierung und Kolbeneinspritzung, um niedrigste Bauteilgewichte mit hoher Präzision zu fertigen.

Mit dieser speziell auf Mikrobauteile zugeschnittenen Anlage hat der Verarbeiter ein 4- bis 5-fach größeres Verarbeitungsfenster und konstantere Fertigungstoleranzen als mit konventioneller Technik. Mit diesem System bietet Battenfeld dem Verarbeiter ein Gesamtsystem mit umfassender Peripherieausstattung inklusive Qualitätssicherung, Handhabung, Verpackung und Reinraumtechnik, heißt es.



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