Agrar- Forstwissenschaften

Pflanzenschutz im Weinbau: Forschungsprojekt präsentiert innovatives Modell

“Neue gesetzliche Auflagen, neue Wirkstoffe, eine schier unüberschaubare Produktpalette und nicht zuletzt unterschiedliche Krankheitsverläufe“, schildert Dr. Stefan Vorbach vom Institut für Innovations- und Umweltmanagement der Universität Graz die Herausforderungen denen Weinbauern zunehmend gegenüber stehen. „Zudem wollen sich viele Weinbauern in erster Linie um die Vermarktung ihrer Produkte kümmern und haben immer weniger Zeit für Arbeiten im Weingarten“, so Vorbach weiter.

„Im Forschungsprojekt Ser-Vino haben wir untersucht, welche Möglichkeiten für intelligente und effiziente Schädlingsbekämpfung bestehen. Das Zauberwort heißt ´Pflanzenschutz als Dienstleistung´, erklärt Dr. Manfred Klade vom Interuniversitären Forschungszentrum Graz.

„Pflanzenschutz wird als externe Dienstleistung in Anspruch genommen. Der Weinbauer kann damit seine Erträge sichern, spart Kosten, weil weniger Pflanzenschutzmittel verwendet wird, und spart Zeit, die er vermehrt in sein Kerngeschäft investieren kann. Umgekehrt kann der Weinbauer diese Dienstleistung auch selbst als Spezialist anbieten, dadurch entstehen neue Arbeitsplätze“, so Klade weiter.

Wie Pflanzenschutz im Weinbau als Dienstleistung konkret funktioniert, erfahren Interessierte bei der Veranstaltung

„Ser-Vino – Pflanzenschutz der Zukunft“
29. März 2007
14.30-17.30 Uhr, Weinbauschule Silberberg
Die Veranstaltung ist kostenlos zugänglich und richtet sich an Weinbauern und Weinbäuerinnen sowie alle weiteren InteressentInnen.
Anmeldung und weitere Informationen:
Institut für Innovations- und Umweltmanagement
Karl-Franzens-Universität Graz
Frau Sabina Grobbauer
Tel: 0316/380-3238
Fax: 0316/380-9585
E-Mail: sabina.grobbauer@uni-graz.at
IFZ-Pressekontakt:
Mag. a Wilma Mert
IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur
Schlögelgasse 2, 8010 Graz
Tel: 0316/813909-33
Fax: 0316/810274
E-Mail: mert@ifz.tugraz.at



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