Abscheidung von leichtflüchtigen Gasen (VOC) und Geruchsstoffen
Am 31.10.2007 ist für viele Erzeuger und Anwender von Lösemitteln mit VOC-Emissionen aus Altanlagen der Umsetzungstermin der 31. BimSchV Realität. Für erforderliche Maßnahmen ist nur noch ein begrenzter Zeitraum verfügbar. Auch die Verringerung der Emissionen anderer gasförmigen Kohlenwasserstoffe wird immer aktueller, die Genehmigungs- und Überwachungsbehörden sind gehalten, die Richtlinien und Grenzwerte der TA Luft 2002 einzufordern. Eine andere Aufgabe stellt die Umsetzung der Geruchsimmissionsrichtlinie (GIRL)NRW dar, die im Grundsatz auch von anderen Bundesländern angewendet wird.
17 anerkannte Experten berichten während der 1 1/2 tägigen Fachtagung Abscheidung von leichtflüchtigen Gasen (VOC) und anderen organischen Schadgasen aus Produktions- und Hallenabluft am 15.-16. März 2007 im Haus der Technik, Essen, über diese Verfahren, deren bevorzugte Einsatzgebiete, erreichte Minderungsleistungen, aber auch Ausschlusskriterien. Ausführlich werden Erfahrungen und Betriebsergebnisse vorgestellt, um Entscheidungshilfe für anstehende Minderungsmaßnahmen zu geben.
Die Veranstaltung richtet sich an die VOC-emittierende Industrie: insbesondere Lack- und Farbenhersteller und -anwender , Kunststofferzeuger und -verarbeiter, Gummi verarbeitende Industrie, die Geruchsstoff emittierende Industrie: Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Schokolade, Fisch, Räuchereien, Großküchen, Süßwaren, Großbäckereien, Tabakwaren usw.), Lösemittelherstellung und -anwendung , Leder-, Gummi- u. Textilindustrie, chemische, pharmazeutische und Düngemittelindustrie, Raffinerien, Abfallwirtschaft, Deponien, Kompostanlagen, Klärwerke, Düngeranwendung (Gülle), kleine Verbrennungsanlagen für Holz und holzähnliche Brennstoffe, Anlagenplaner und -hersteller, beratende und planende Ingenieurbüros, Genehmigungs- und Überwachungsbehörden
Ihr Kontakt:
Brigitte Doleschel-Krug
Haus der Technik e.V., Essen
Tel.: 0201/1803-244
b.doleschel@hdt-essen.de
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