Maschinenbau

Überarbeitete und erweitere Systeme

Das Ergebis stellt der Vertriebspartner I-Mold, Brensbach, auf der Fachmesse Euromold vor. Kennzeichnend für die Heißkanalverteiler und -düsen sind laut I-Mold nach wie vor die hohe Qualität, Robustheit und Betriebssicherheit. So wurden die keramischen Stützelemente – ein besonderes Merkmal der LKM-Heatlock-Heißkanalsysteme – beibehalten. An den Kontaktstellen zwischen Heißkanalverteiler und Werkzeug ergebe sich dadurch eine hervorragende Wärmeisolierung. Keramik hat eine rund 15 Mal geringere Wärmeleitfähigkeit als Stahl.

Vor der erheblich vergrößterten Programms an standardisierten Verteilern und Düsen verspricht man sich sehr kurze Lieferzeiten im Werkzeugbau. Sonderverteiler und -düsen, wie sie beispielsweise in großen Werkzeugen für die Kfz-Branche notwendig sind, können laut I-Mold in 3 bis 4 Wochen nach Klärung aller Details geliefert werden.

Ein Ergebnis der Überarbeitung ist, dass alle Düsen mit austauschbaren Spitzen ausgestattet sind. Zur Verarbeitung von abrasiven oder korrosiven Kunststoffschmelzen stehen beschichtete Düsenspitzen zur Verfügung. Lediglich die EN-Düse besitzt ein einteiliges Masserohr, das auch mit Aufmaß hergestellt wird.

Auf Wunsch können die Düsen mit Isolierringen aus Titan oder Keramik ausgestattet werden, um einerseits die Aufheizzeit und den Wärmeverlust zu verringern. Andererseits würden dadurch die Düsen und Verteiler gegen Temperaturschwankungen im Werkzeug abgeschirmt, heißt es.

Die Komponenten der Heißkanalsysteme von LKM-Heatlock stehen als 3D-CAD-Daten zur Verfügung. Sie lassen sich – einschließlich der Freischnittflächen – laut I-Mold einfach in die Werkzeugkonstruktion einfügen.



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