Wie viel soziale Gerechtigkeit kann sich der Staat leisten? Welche ethischen und ökonomischen Kriterien werden herangezogen, um Ressourcen zu verteilen? Wie kann Solidarität zwischen den Generationen gelebt werden? Bleibt die Würde des Menschen unantastbar?
Diese Fragen klärt das Zentrum für Heilpädagogische Gerontologie und lädt ein zur Tagung zum Thema “Visionen und innovative Konzepte in Zeiten knapper Ressourcen”, zu Fragen und Aspekten der Alter(n)forschung und Umsetzungsmöglichkeiten in die Praxis. Im Sozial- und Gesundheitswesen stehen viele Institutionen vor wachsenden Problemen und Fragen.
Wirtschaftliche Zwänge, politische und gesetzliche Vorgaben erfordern heute mehr denn je die Entwicklung von Leitbildern, die zur Orientierung in diesem Arbeitsfeld dienen können. Die Wünsche und Bedürfnisse einer wachsenden Zahl alternder und alter Menschen mit Beeinträchtigungen unterschiedlicher Art haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass in der Alten- und Behindertenarbeit vielfältige Umdenkungsprozesse in Gang kamen.
Termin: von Montag, 20. November 2006, 10.00 Uhr
bis Dienstag, den 21. November, 16.30 Uhr,
Ort: Heilpädagogische Fakultät, Klosterstraße 79b, 50931 Köln
Bei Rückfragen: Dr. Helmut Berghaus, Tel.: 0221/470-5113 und 470-4786.
Internet: http://www.uni-koeln.de/uni/images/20112006_behin-alter.pdf
Verantwortlich: Gabriele Rutzen
Unsere Presseinformationen finden Sie auch im World Wide Web unter http://www.uni-koeln.de/pi
