Maschinenbau

Wälzschleifmaschine mit deutlich reduzierten Zykluszeiten

Die von Gleason-Hurth gebaute 139TWG ergänzt die Genesis-Baureihe von Maschinen und Ausrüstungen zur Herstellung von Verzahnungen. Sämtliche Genesis-Maschinen verfügen über eine gemeinsame Plattform. Das einteilige Maschinenbett ist aus Polymerbeton (Mineralguss) hergestellt. Aufgrund ihrer Konstruktionsweise benötigt diese Kompaktmaschine nur eine geringe Aufstellfläche.

Die Wälzschleifmaschine ist mit einem innovativen neuen mechanischen Doppelgreiferlader ausgestattet, der vollständig in die Maschine integriert ist. Dank der extrem kurzen Werkstückbe und entladezeit könne die kostenintensive Nebenzeit auf ein Minimum reduziert werden, so der Hersteller. Auch die dazu notwendige Indexierung der Werkstücke mit dem schnellen automatischen Indexiersystem trage dazu bei und reduziere zusätzlich die Umrüstzeiten.

Der Gegenhalter wird per Servomotor verfahren, ohne dass eine manuelle Einstellung notwendig ist. Position und Kraft werden automatisch vom Teileprogramm vorgegeben. Auch das reduziere die Umrüstzeit, wird hervorgehoben. Die 130TWG arbeitet mit direkt angetriebenen Spindelmotoren, wodurch die Neben- und Bearbeitungszeiten deutlich reduziert werden. Größere Beschleunigungen sowie höhere Drehmomente in Kombination mit schnelleren Achsbewegungen verkürzen die Nebenzeit zwischen den Bearbeitungszyklen und erhöhen damit die Gesamtproduktivität der Maschine erheblich, heißt es weiter.

Die Wälzschleifmaschine, erstmals auf der IMTS in Chicago vorgestellt, wird den Angaben nach in Deutschland zum ersten Mal auf der EMO in Hannover 2007 zu sehen sein.



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