Ein System zur Datengewinnung für eine neue Generation von Tests

Das ANTLE-Flugzeugtriebwerk (ANTLE – Affordable Near Term Low Emissions, bezahlbare kurzfristige geringere Emissionen) steht im Zusammenhang mit der EEFAE-Initiative (Efficient and Environmentally Friendly Aircraft Engine, effizientes und umweltfreundliches Flugzeugtriebwerk). Das Hauptanliegen bei der Realisierung dieses Triebwerks bestand in der Reduzierung der Emissionen von NO und CO2 sowie in der Senkung der Anschaffungs- und Instandhaltungskosten. Parallel dazu sollten der Entwicklungszyklus verkürzt und die Zuverlässigkeit gesteigert werden.

Für die Tests mit dem ANTLE-Triebwerk gelang die Entwicklung eines neuartigen Systems zur Datengewinnung, das den strengen Testvorgaben der Luft- und Raumfahrtindustrie entspricht. Eine ausbaufähige modulare Struktur ermöglicht eine einfache Bedienung beim Sammeln, Registrieren und Darstellen von Testdaten in Echtzeit sowie bei der Verarbeitung vielfältiger Signalanwendungen. Mit einer beinahe unbegrenzten Kapazität können über einen sechsstündigen Testzeitraum hinweg bis zu 6.000 Kennwerte bei sehr hoher Geschwindigkeit (200 Proben pro Sekunde) getestet werden.

Jeder der sechs Registriermodi wird durch eine Datenbank aktiviert und kann sowohl manuell als auch automatisch betrieben werden. Auf Grundlage der digitalen Erfassung von Parametern wurde ein System mit 32 Analogausgängen bei einer Wiederholgeschwindigkeit von 20 Proben pro Sekunde und Kanal realisiert. Zum System gehören Algorithmen für die Durchschnittsschätzung und Signalfilterung bei verschiedenen Abtastgeschwindigkeiten sowie die Integration der Ausgänge in nichtbezogene Systeme dabei.

Zudem entwickelte man ein Fernsteuersystem zur Erfassung von geöffneten Stromkreisen für die Diagnose des Temperaturmesssystems von Thermoelementen durch Blöcke von heißen oder kalten Vergleichsstellen. Mittels eines reflektiven Speichers für die Übertragung großer digitaler Datenmengen werden Messungen für Informationen zur Kartierung in wenigen Mikrosekunden durchgeführt, um in Echtzeit Ausgangsdaten zu liefern. Das System kann auch Signale mit einer Bandbreitendynamik von bis zu 50kHz erfassen.

Media Contact

Gonzalo Moreno Labata ctm

Weitere Informationen:

http://www.inta.es

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