Das klassische Rechenzentrum steckt in einer Sackgasse da die momentan noch vorherrschenden Silo-Architekturen ihre Existenzberechtigung verlieren. Anwendungen laufen auf meist fest zugewiesenen Applikationsservern und dahinter versorgen Storage-Systeme alle Server mit Speicherplatz.
Um Engpässe bei Systemausfällen zu vermeiden, sind die Komponenten meist doppelt ausgelegt. Die Folge ist ein nahezu unbegrenztes und chaotisches Wachstum der Serverfarmen, das hohe Kosten verursacht und zudem zu einer nicht ausreichenden Auslastung führt.
Studien sprechen von einem durchschnittlichen Serverauslastung von 25 Prozent und weniger – bei gleichzeitig sehr hohem Administrationsaufwand.
Daher wendet man sich einer neuen Generation von Rechenzentrum zu: dem Dynamic Data Center. Kern sind virtualisierte und automatisiert verwaltete IT-Landschaften, also eine flexiblere, leicht managbare IT, die gleichzeitig sinkende Kosten verspricht. Damit diese Vision Realität wird, müssen die Server- und Speicherkapazitäten als universeller Ressourcenpool zur Verfügung stehen und sich den einzelnen Verbrauchern frei, schnell und automatisiert zuweisen lassen.
Zudem sollten im Vorfeld Anwendungen und Ressourcen bereits als modulare Dienste oder Services im Sinne von service-orientierten Architekturen bereitstehen, um optimale Flexibilität zu erreichen. Diese definierten Services können dann aus den verschiedenen Pools bedarfsgerecht und zeitlich definiert Ressourcen beziehen, solange sie benötigt werden. Diese Konferenz wird die einzelnen Schritte auf dem Weg zum Dynamic Data Center beleuchten und Praxisberichte, Analysen und neueste Entwicklungen präsentieren.
Datum: 12. & 13. Februar 2007
Tagungshotel: Hotel Hilton , Düsseldorf
marcus evans (Germany) Ltd.
Unter den Linden 21
10117 Berlin
Tel: + 49 30 89061 – 230
Fax:+ 49 30 89061 – 255
