Mit aktuellen Themen zum Schilddrüsenkrebs befassen sich die rund 100 Teilnehmer einer Tagung am Universitätsklinikum Würzburg. Dabei wird man sich unter anderem mit der alarmierenden Beobachtung befassen, dass der Schilddrüsenkrebs die Tumorart ist, deren Häufigkeit in den vergangenen 20 Jahren weltweit am stärksten zugenommen hat.
Des weiteren werden neuere Erkenntnisse zur pathologischen Einteilung, zur Radioiod-Therapie und zur Nachsorge diskutiert. Die Teilnehmer der Veranstaltung wollen abschließend die derzeitige Leitlinie zur Radioiod-Therapie des Schilddrüsenkrebses aus dem Jahr 2002 überarbeiten und verabschieden.
Veranstalter der Tagung ist die Arbeitsgemeinschaft Schilddrüse der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin; organisiert wird das Treffen von der Würzburger Uniklinik für Nuklearmedizin unter Leitung von Professor Christoph Reiners. Die Klinik ist national und international als ein Zentrum für die Diagnose und Therapie des Schilddrüsenkarzinoms bekannt.
Die Tagung findet am Freitag und Samstag, 27. und 28. Oktober, in der Zehntscheune des Weinguts Juliusspital statt. Weitere Informationen im Tagungssekretariat bei Rosita Denkler, T (0931) 201-35970 oder (0179) 1201781.
