Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im April 2006 gegenüber April 2005 um 2,0%.
Stärker als im Durchschnitt erhöhten sich zum Beispiel die tariflichen Monatsgehälter bei der Tabakverarbeitung (+ 3,5%), beim Schienenfahrzeugbau (+ 3,1%), bei der Chemischen Industrie (+ 2,2%) sowie beim Bekleidungsgewerbe und im Versicherungsgewerbe (jeweils + 2,0%). Dagegen gab es keine Tariferhöhungen zum Beispiel bei den Angestellten in Bund, Ländern und Gemeinden, im Luft- und Raumfahrzeugbau und in der Luftfahrt.
Die tariflichen Stundenlöhne der Arbeiter stiegen im gleichen Zeitraum durchschnittlich um 1,1%. Einen starken Zuwachs verzeichneten die Tabakverarbeitung (+ 3,2%), der Schienenfahrzeugbau (+ 3,0%), die Chemische Industrie (+ 2,4%) und das Bekleidungsgewerbe (+ 2,3%). Keine Tariferhöhungen gab es bei der Luftfahrt. Demgegenüber gingen die Tariflöhne bei Bund, Ländern und Gemeinden um 0,2% und beim Baugewerbe um 0,7% zurück, bedingt durch die Erhöhung der Wochenstunden ohne Lohnausgleich.
Detaillierte Ergebnisse bieten die Fachserie 16, Reihe 4.3, sowie die dazugehörende “Lange Reihe” (Suchwort “Tarifindex” und “lange Reihe”). Absolute Angaben aus Tarifverträgen enthalten die Reihen 4.1 und 4.2 der Fachserie 16, die ebenfalls kostenlos unter www.destatis.de/shop, Suchwort “Tariflöhne”, oder “Tarifgehälter” abgerufen werden können.
Weitere Auskünfte gibt: Sabine Lenz, Telefon: (0611) 75-3539 E-Mail: sabine.lenz@destatis.de

