Damit setzte sich der seit Jahresbeginn 2005 zu beobachtende Trend rückläufiger Unternehmensinsolvenzen auch im April 2006 fort. Dagegen haben die Verbraucherinsolvenzen im April 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,3% auf 6 607 Fälle erneut zugenommen. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen belief sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf 11 718 Fälle, das waren 0,5% mehr als im April 2005.
Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger gaben die Gerichte für April 2006 mit 3,4 Milliarden Euro an – im Vergleich zu 2,9 Milliarden Euro für April 2005. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur etwa ein Viertel der Insolvenzfälle ausmachen, entfielen auf sie rund 65% aller Forderungen.
Von Januar bis April 2006 wurden 11 006 Insolvenzen von Unternehmen (- 12,7%) und 28 333 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 41,6%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesen vier Monaten 49 846 Insolvenzen, das waren 17,0% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
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