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Von Ardenne ist „Innovator des Jahres“

Anlagenbauer überzeugt durch konsequente Innovationsorientierung

Die Von Ardenne Anlagentechnik GmbH ist der „Innovator des Jahres 2005“. Der Anlagenbauer aus Dresden beeindruckte die hochkarätig besetzte Jury des bundesweiten Unternehmensvergleiches TOP 100 insbesondere durch seine Beharrlichkeit im Innovationsprozess. Damit erhält erstmals in der zwölfjährigen TOP 100-Geschichte ein ostdeutsches Unternehmen den renommierten Hauptpreis. Schirmherr Lothar Späth überreichte die Auszeichnung am 22. Juni in Berlin an Geschäftsführer Dr. Peter Lenk.

Von Ardennes vorbildliche lebendige Innovationskultur entspringt einer langen Tradition, der sich das Unternehmen sichtbar verpflichtet fühlt. Der Anlagenbauer ist aus dem renommierten Forschungsinstitut Manfred von Ardennes hervorgegangen. Das Erfolgsgeheimnis des „Innovator des Jahres“ liegt laut Studienleiter Prof. Dr. Nikolaus Franke „in der Kombination überragender technologischer Fähigkeiten mit Marktorientierung und konsequenter Organisation der Innovation“. Außergewöhnlich ist die Beständigkeit und Effizienz, mit der von Ardenne direkt in die praktische Anwendungen hinein entwickelt und somit stetig neue Märkte erschließt. Ebenso sichert die beispielhafte Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen fortwährend beachtliches Neuerungspotenzial.

Die TOP 100-Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der beharrlichen Innovationsorientierung, die das gesamte Unternehmen an den Tag legt, obwohl es in einer Branche mit äußerst schwierigen Rahmenbedingungen agiert. „Von Ardenne ist durch eine Ausgründung aus einem Forschungsinstitut entstanden und hat es durch konsequente Innovation unter schwierigsten Startbedingungen aus eigener Kraft an die Spitze geschafft. Mit unserer Wahl möchten wir Mittelständlern Mut machen, auch in schweren Zeiten, Innovation als Erfolgsfaktor statt als Luxus zu begreifen“, begründet Jury-Mitglied Dr. Willi Fuchs, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) das Votum der Jury.

Früchte des Konzepts sind nicht nur bestechende Produktinnovationen und ein beachtlicher Technologievorsprung. Das breit aufgestellte Unternehmen kann sich seiner langfristigen Innovationsfähigkeit sicher sein. Die ungewöhnliche technologische Kompetenz der Von Ardenne Anlagentechnik GmbH zeigt sich beispielsweise in 32 Patenterteilungen in den letzten drei Jahren. Der „Innovator des Jahres“ setzt aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse um in Maschinen und Anlagen für die Vakuumprozesstechnik mit einem Schwerpunkt in der Elektronenstrahl- und Plasmatechnik. Entwicklungen der Dresdner kommen beispielsweise als lichtoptische Hintergrundverstärkung für Flachbildschirme zum Einsatz.

Wie hoch die Kompetenz des Unternehmens ist, das Potenzial umfassend zu nutzen, wird am ökonomischen Stellenwert der Innovationen deutlich: die Neuprodukte der letzten drei Jahre haben einen Anteil von 80 Prozent am Unternehmensumsatz und von 90 Prozent am Unternehmensgewinn. Dies sind Zahlen, die selbst von einem Technologieriesen wie der Siemens AG bei weitem nicht erreicht werden.

Von Ardenne schafft diese Innovationsleistungen durch konsequentes Ausrichten des Unternehmens am Innovationsziel. Der Innovationsprozess ist in allen Prozessstufen – von der Ideenfindung bis zur Innovationserfolgsanalyse – klar und umfassend geregelt. So gibt es etwa regelmäßige Meilensteinberatungen und konsequente Abschlussanalysen für alle Innovationsprojekte. Über alle Konsequenz in der Organisation werden die informellen Kommunikationswege nicht vergessen, sondern im Gegenteil bewusst genutzt. Es überrascht daher nicht, dass auch das Innovationsklima des Unternehmens sehr positiv ist. Über 70 Prozent der Mitarbeiter machen jedes Jahr Verbesserungsvorschläge und rechtfertigen auf diese Weise das in sie gesetzte Vertrauen.

Geprüft wurde das Unternehmen in den Bereichen „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovationsmarketing“ sowie „Innovative Prozesse und Organisation“ und wurde anschließend einer zwölfköpfigen Jury vorgestellt. Bereits bei der letzten TOP 100-Runde stand Von Ardenne im Finale und erhielt den Preis in der Kategorie „Innovationsförderndes Top-Management“.

Prof. Dr. Nikolaus Franke ermittelt jährlich anhand eines standardisierten Verfahrens die einhundert innovativsten Teilnehmer an der Studie TOP 100. Von bundesweit etwa 1.750 interessierten Unternehmen, reichten 192 ihre Bewerbung ein. Welche Unternehmen den Sprung in den exklusiven Kreis geschafft haben, zeigen www.top100.de sowie das Buch „TOP 100 2005 – Ausgezeichnete Innovatoren im deutschen Mittelstand“. Herausgeber des Bandes ist Schirmherr Lothar Späth.

TOP 100 startet Mitte September erneut, Bewerbungsschluss ist am 30. November. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort bei der compamedia GmbH für ein kostenloses Info-Paket vormerken lassen: info@compamedia.de.

Schirmherr, Projektpartner und wissenschaftliche Leitung

Schirmherr des Projektes ist Lothar Späth. Projektpartner sind Arthur D. Little, die Geffroy Business Akademie, das RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien.

Der Organisator: compamedia GmbH

compamedia hat sich auf die Organisation von Benchmarkingprojekten für den Mittelstand und den Aufbau mittelständischer Netzwerke spezialisiert. compamedia betreut das Innovationsprojekt „TOP 100 – Ausgezeichnete Innovatoren im deutschen Mittelstand“ und das Arbeitgeber-Benchmarking „TOP JOB – Top-Arbeitgeber im deutschen Mittelstand“. Neuestes Projekt ist „ETHICS IN BUSINESS – Vorreiter ethischen Handelns“.



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