Catenhusen: „Wir setzen auf regionale Netzwerke in Ostdeutschland“
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt in den Neuen Ländern Netzwerke mit wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Wachstumspotenzial. Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im BMBF, nahm am Mittwoch in Senftenberg das Innovationsbündnis „BioResponse“ als neuen „Innovativen regionalen Wachstumskern“ in die Förderung auf. Catenhusen: „Durch gemeinsame Initiativen von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen steigern wir die Innovationsfähigkeit der Neuen Länder.“
Der Wachstumskern BioResponse sei ein weiteres Beispiel dafür, dass es in den ostdeutschen Regionen international wettbewerbsfähige innovative Strategien gebe, sagte Catenhusen. Die Region Niederlausitz soll mit dem sogenannten „Lipten-Chip“, einer Technologie zur vereinfachten Diagnose von Krankheiten, die Multiparameterdiagnostik revolutionieren. Das BMBF fördert das Innovationsbündnis aus Unternehmen, Universitäten, einer Fachhochschule und einem Verein in den kommenden drei Jahren mit rund 5,9 Millionen Euro. Bis 2010 sollen in dem neu gegründeten Unternehmen Homogenas GmbH 70 Arbeitsplätze geschaffen und ein Umsatz von acht Millionen Euro erreicht werden.
Das Förderprogramm „Innovative regionale Wachstumskerne“ ist Teil der Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ und hat zum Ziel, die vorhandenen wissenschaftlich-technologischen Kompetenzen einer Region auszubauen, um daraus erfolgreiche Innovationen zu entwickeln und dauerhaft wettbewerbsfähige Regionen zu schaffen. Kürzlich ging der Wachstumskern ALCERU-HIGHTECH in Rudolstadt (Thüringen) an den Start, am 11. Juni wird ReactiveWetCoating im Raum Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) folgen. Insgesamt hat das BMBF seit 2001 bereits 13 „Innovative regionale Wachstumskerne“ in sein Förderprogramm aufgenommen. Hierfür stehen insgesamt 53 Millionen Euro zur Verfügung.



