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BMBF fördert Innovationen in der Bauwirtschaft

Computereinsatz und neue Werkstoffe sichern Arbeitsplätze im Bau

Der Einsatz moderner Kommunikationstechniken, Kooperationsformen und neuer Werkstoffe erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Arbeitsplätze in der deutschen Bauwirtschaft. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden seit 1999 Prozess- und Produktinnovationen für den Bau entwickelt. Experten aus Wissenschaft und Baupraxis stellten am Montag und Dienstag in Königswinter bei Bonn erste Ergebnisse vor.

Bisher wurden 85 Einzelvorhaben in 21 Verbundprojekten gefördert. Das BMBF wendete rund 20 Millionen Euro auf, die gesamten Forschungsaufwendungen betrugen etwa 30 Millionen Euro. Um die Forschungsergebnisse im Alltag der Baupraxis zu verankern, arbeiteten Wissenschaft und Bauunternehmen in Verbundprojekten zusammen.

Im Themenbereich “Kooperation und Bauen im Team” wurden neue Kooperationsformen im Handwerk entwickelt, mit der Herstellkosten erheblich verringert und die Ausführungs- und Bauqualität deutlich gesteigert werden konnten. Im Bereich “Bauen mit Computern” wurde die übergreifende Planung und Koordinierung von Bauprozessen und -logistik in Netzwerken verbessert. Zu den “Technischen Innovationen” zählen aktive Haus-Fassaden zur Lärmreduktion und selbst verdichtender Beton. Außerdem wurde die Wiederverwendung von Baustoffen beim Bau eines Recycling-Hauses optimiert.

Weitere Informationen zum Förderschwerpunkt “Bauforschung und -technik” sowie dem gesamten Forschungsprogramm “Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert” erhalten Sie beim:

Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen des BMBF TÜV Akademie Rheinland GmbH Dipl.-Ing. Andreas Jüngst, Tel.: 0221-650-35-119 Dipl.-Ing. Bert Lorenz, Tel.: 0221-650-35-113,



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