Die Modifizierte Elektrodialyse wurde entwickelt, um bei in einer Wasserlösung verdünnten Ionen eine wirksamere Auflösung und höhere Dichte zu erzielen. Diese Methode wurde speziell für Industrieabwässer mit Metallionengehalt entwickelt.
In ganz Europa müssen die verschiedenen Industriezweige ihre Abwasserentsorgung stetig anhand von Vorgaben optimieren. Dazu gehören niedrigere Konzentrationsgrenzen für verschiedene Schadstoffe. Die Verfahren, die von Firmen zur Abwasserreinigung momentan angewendet werden, sind jedoch wenig erfolgreich.
Die Reduktion von Emissionen steht bei den Regelungen für den Umweltschutz nicht mehr im Mittelpunkt, sondern eine Kombination von Modifizierter Elektrodialyse (MED) und dreidimensionalen Kathodenzellen. Dies dient der Vermeidung von metallischen Abfällen in Industrieabwässern und soll zu einem Ausstoß gleich null führen.
Die Funktionsweise besteht darin, dass ein Ionenaustauscherharz in den Zuflussteil integriert wurde, um den Transport von Metallionen relativ zu den Protonen zu verstärken. Dies wiederum verbessert die Wirksamkeit gemessen am Durchfluss bei geringer Konzentration im Vergleich zur herkömmlichen Elektrodialyse.
Laborversuche zur Leistungsfähigkeit dieser Verfahren im kleinen Maßstab waren erfolgreich. Zudem wurde eine Pilotanlage mit 3D-Kathode und ITP-Sensor entwickelt. Die Pilotanlage wurde schon in Industrieanlagen in Belgien getestet und durchläuft eine Reihe von Versuchen in der Industrie.




