Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im November 2005 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber November 2004 voraussichtlich um 2,3% erhöhen (Oktober 2005: + 2,3%).
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von – 0,5%.
Der binnen Monatsfrist eingetretene Preisrückgang ist vor allem auf die Entwicklung bei Heizöl zurückzuführen, das gegenüber dem Vormonat in den einzelnen Bundesländern zwischen 7% und 10% günstiger wurde, dessen Preisniveau im November aber immer noch zwischen 25% und 35% über dem Vorjahresniveau liegt. Auch Kraftstoffe waren im Vergleich zum Vormonat zwischen 5,9% und 7,2% billiger. Binnen Jahresfrist lag die Teuerungsrate hier zwischen 7,3% und 9,6%.
Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im November 2005 gegenüber November 2004 voraussichtlich um 2,4% erhöhen (Oktober 2005: + 2,4%). Im Vormonatsvergleich verringerte sich der Index um 0,4%.
Die endgültigen Ergebnisse für November 2005 werden etwa Mitte Dezember 2005 vorliegen.
Weitere Auskünfte gibt: Erik Schäfer, Telefon: (0611) 75-2309, E-Mail: verbraucherpreisindex@destatis.de

