Die deutschen Hüttenwerke erzeugten im Oktober 2005 2,58 Millionen Tonnen Roheisen und 4,07 Millionen Tonnen Rohstahl. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden damit 8,4% mehr Roheisen und 5,6% mehr Rohstahl produziert als im Oktober 2004. Gegenüber September 2005 nahm die Produktion bei Roheisen um 12,8% und bei Rohstahl um 12,4% zu, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion im Vergleich zum September 2005 eine Zunahme um 14,4%.
In den ersten zehn Monaten des Jahres 2005 wurden 24,13 Millionen Tonnen Roheisen und 37,39 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion damit um 3,2% und die von Rohstahl um 3,6% gesunken.
Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion von Rohstahl im Oktober 2005 bei 3,47 Millionen Tonnen und damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,9% höher. Gegenüber September 2005 stieg sie um 13,0% an, kalender- und saisonbereinigt waren es 13,9% mehr. In den Monaten Januar bis Oktober 2005 sank die Rohstahlproduktion gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,5% auf 32,19 Millionen Tonnen.
In den neuen Ländern und Berlin-Ost war die Rohstahlproduktion im Oktober 2005 mit 0,60 Millionen Tonnen um 16,2% höher als im gleichen Vorjahresmonat. Gegenüber September 2005 wurden 9,2% mehr Rohstahl hergestellt, kalender- und saisonbereinigt ergab sich eine Zunahme um 8,8%. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2005 wurde im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 5,20 Millionen Tonnen 4,0% weniger Rohstahl produziert.
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