Wenn der Fachbegriff Injektions-Lipolyse auch nicht jedem bekannt ist, die Fett-weg-Spritze kennt fast jeder. Doch die wenigsten wissen um die Risiken, die durch den unkontrollierten Einsatz des Wirkstoffs Phosphatidylcholin durch ungeschulte Ärzte oder Patienten entstehen.
Ab sofort gibt es mit dem NETZWERK-Lipolyse einen kompetenten Ansprechpartner für Mediziner und Patienten. Weltweit haben sich bereits mehr als 440 Ärzte aus 32 Ländern angeschlossen und behandeln ihre Patienten dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechend. Dazu hat das Netzwerk mit Sitz in Münster (Westfalen) international gültige Therapiestandards eingeführt. Die Ausbildung und Zertifizierung von Ärzten sowie die wissenschaftliche Untersuchung des Verfahrens sind weitere Ziele.
Der Wirkstoff Phosphatidylcholin wird bereits seit über 30 Jahren in mehreren Medikamenten, u.a. zur Behandlung von Fettembolien eingesetzt. Für die subkutane Injektion zur Auflösung von Fettdepots im Gesicht und am Körper ist der Wirkstoff dagegen derzeit noch nicht zugelassen. Ähnlich wie beim Einsatz von Botox gegen Falten handelt es sich bei der praktizierten Anwendung um einen so genannten Off-Label-Use, der besondere Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Arzt und Patienten erfordert.
Das NETZWERK-Lipolyse reagiert darauf mit intensiver Forschungsarbeit und umfassender Aufklärung der Patienten. Eine ausführliche Patienteninformation ist unter www.netzwerk-lipolyse.de erhältlich. Interessierte Mediziner können sich dort über die Mitgliedschaft im Netzwerk informieren. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu mehr Sicherheit ist der jährliche Lipolyse-Report. Darin wird die weltweite Behandlung von Patienten dokumentiert mit dem Ziel, die Effektivität der Anwendungen, die Patientenzufriedenheit sowie mögliche Nebenwirkungen auszuwerten und die Sicherheit der Patienten abzusichern.



