Wie können die Leiden von Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen wirksam gelindert werden? Darüber diskutieren unter dem Motto “Gemeinsam den Durchbruch schaffen” rund 2000 Schmerzforscher, Ärzte und Psychologen auf dem Deutschen Schmerzkongress, der vom 3. bis 7. Oktober in Berlin stattfindet. Veranstalter sind die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG).
Die Pein sitzt im Rücken, im Nacken, in Gelenken und Muskeln, sie pocht und drückt unter der Schädeldecke, rumort im Bauch oder schießt blitzartig ins Gesicht. Etwa 20 Prozent der erwachsenen Bundesbürger leiden unter ständigen oder wiederkehrenden Schmerzen. Rücken- und Kopfschmerzen sind dabei am häufigsten. Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude gehen verloren.
Die Leiden dieser Patienten stehen im Mittelpunkt des Deutschen Schmerzkongresses, der am 3. Oktober in Berlin beginnt.
“Nur die gemeinsame Anstrengung kann zu Fortschritten und vielleicht sogar zu “Durchbrüchen” führen”, erklären die beiden Kongresspräsidenten Professor Christoph Stein (DGSS) von der Klinik für Anaesthesiologie und operative Intensivmedizin, Klinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin und Professor Andreas Straube (DMKG) von der Neurologischen Universitätsklinik des Klinikums Großhadern der Ludwig Maximilians-Universität München.
Der Kongress findet im Zentrum von Berlin statt, im Hauptgebäude der Technischen Universität. Er wird am Donnerstag, den 4. Oktober um 830 Uhr eröffnet.
In zahlreichen Symposien diskutieren Experten die neuesten Forschungsergebnisse über die Entstehung und Therapie der verschiedenen Schmerzsyndrome sowie Erkenntnisse der Grundlagenforschung, die bei Schmerzen generell bedeutsam sind. Erstmals wird der Beziehung “Arzt – Patient – Gesellschaft” und ihrer wechselseitigen Beeinflussung eine eigene Reihe von Symposien gewidmet. Hinzu kommen “Pro und Contra-Debatten” sowie die Reihe “Current Opinion”, in der Experten den derzeitigen Stand des Wissens präsentieren.
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