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Benchmarking von Hochschulverwaltungen

Leistungsbilanzen und Qualitätswettbewerb der Hochschulen in Deutschland werden auf der Ebene der Steuerung verstärkt von einer outputorientierten Budgetierung begleitet. Damit verbunden ist das Interesse, auch indirekte Kostenelemente für Dienstleistungen, insbesondere für jene der Hochschulverwaltung, besser bewerten und steuern zu können. Ein geeignetes Instrument könnte hier Benchmarking sein.

HIS unterstützt seit 2002 die Hochschulen, insbesondere die Hochschulverwaltungen instrumentell beim Benchmarking. In verschiedenen Projekten mit süddeutschen, mitteldeutschen, niedersächsischen und Berliner Hochschulen wurden mit dem kennzahlen- bzw. prozessorientierten Benchmarking zwei sich in Ausrichtung und Zielsetzung ergänzende Verfahrensoptionen entwickelt. Mit der HIS-Kurzinformation “Benchmarking von Hochschulverwaltungen” legt HIS der Öffentlichkeit erstmalig eine Dokumentation von Arbeitsergebnissen vor, die zum einen der notwendigen methodischen Durchdringung des Themas, zum anderen der “Sensibilität der Daten” durch eine spezifische Form der Aufbereitung Rechnung trägt.

Inhaltlich wird das Benchmarking als Instrument in einer Einführung zunächst vorgestellt und dann anhand der drei Bereiche Studierendenverwaltung, Personalwesenverwaltung sowie Bau- und Gebäudemanagement exemplarisch vertieft. Ein Werkstattbericht über die gruppendynamischen Prozesse eines Benchmarkings rundet die Kurzinformation ab.

Die HIS-Veröffentlichung ist “Work in Progress”. So bedarf es für die meisten Verwaltungsbereiche nicht nur einer kreativen Weiterentwicklung qualitativer und quantitativer Leistungsparameter und Kennzahlen, sondern auch methodischer und praktischer Erfahrungen, um stärker als bisher dezentral erbrachte Verwaltungsleistungen in den Fokus eines Benchmarkings mit aufzunehmen.



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