Nach der langen Regenperiode haben sich die Schnecken explosionsartig vermehrt. In vielen Gärten bieten Salatköpfe, Dahlien oder Erdbeeren deshalb nur noch ein trauriges Bild. Schnelle Abhilfe leisten hier Schneckenmittel, beispielsweise auf der Basis von Metaldehyd oder Eisenphosphat. Wegen ihrer guten Eigenschaften dürfen manche dieser Mittel immerhin auch im ökologischen Landbau eingesetzt werden. Auch wer umweltfreundlich gärtnern will, kann sie also guten Gewissens einsetzen – vorausgesetzt, er hält sich genau an die Gebrauchsanweisung auf der Packung.
Durch gründliche Laboruntersuchungen weiß man, dass Schneckenkorn weder die Regenwürmer im Boden noch Laufkäfer, Mäuse oder Bienen gefährdet. Auch für Igel, die sich gerne an Schnecken gütlich tun, besteht keine Gefahr. Selbst wenn sie das Schneckenkorn direkt verspeisten, wurden die Tiere offenbar nicht beeinträchtigt. Igel, die bis zu 200 Schnecken gefressen hatten, zeigten keine Verhaltensänderungen oder andere Störungen.
Schneckenkörner sind farblich markiert, damit Vögel sie nicht versehentlich aufpicken. Passiert es trotzdem, sind keine Giftwirkungen zu beobachten. Das bestätigten neuere Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, Großbritanniens machtvoller Umweltorganisation.
Der Industrieverband Agrar e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von Unternehmen der agrarchemischen und agrarbiologischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 48 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.




