Ende Mai 2005 waren 5,9 Millionen Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 86 000 Personen oder 1,4% weniger als im Mai 2004.
Die Zahl der im Mai 2005 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3% auf 731,9 Millionen ab. Die Lohn- und Gehaltsumme lag bei 19,0 Milliarden Euro; das waren 0,2% weniger als im Vorjahresmonat.
Gegenüber Mai 2004 erhöhte sich der Gesamtumsatz (ohne Umsatzsteuer) um 4,5% auf 117,5 Milliarden Euro; der darin enthaltene Auslandsumsatz stieg um 4,5% auf 47,1 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz nahm ebenfalls um 4,5% auf 70,4 Milliarden Euro zu.
Die Gesamtumsätze wichtiger Branchen entwickelten sich im Mai 2005 recht uneinheitlich. Deutliche Umsatzsteigerungen gegenüber Mai 2004 wurden in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 16,7% und in der Kokerei, Mineralölverarbeitung, Herstellung von Brutstoffen mit 15,3% erzielt. Spürbar gestiegen sind auch die Umsätze in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+ 9,5%) und im Ernährungsgewerbe (+ 7,6%). Im Trend lagen die Herstellung von Metallerzeugnissen und der Maschinenbau mit einem Umsatzplus von 5,0% beziehungsweise 4,4%. Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Umsätze in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 3,8%), im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe (+2,0%) und in der Herstellung von Büromaschinen, DV-Geräten und -einrichtungen; Elektrotechnik und so weiter (+ 0,7%). Einen Umsatzrückgang um 0,3% verzeichnete die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen.

