Wirtschaft Finanzen

Sonnenschein für Solar-Aktien

Intersolar 2005 informiert über Beteiligungen und Innovationen

Solar-Aktien haben sich nach Angaben des Börsenreport deutlich erholt. Insgesamt sind seit Anfang dieser Woche bei zwei führenden Unternehmen steigende Aktienkurse verzeichnet worden: Solarworld-Aktien steigen im TecDAX um 4,10 Prozent an und führen nach einem schwachen Start die Gewinnerliste an. TecDAX-Aufsteiger Conergy verbessert sich um 1,67 Prozent auf 69,95 Euro.

Der Branchen-Konkurrent Solar-Fabrik hat nach internen Angaben Kaufinteresse für die Übernahme eines Wafer-Händlers – das sind Siliziumplatten für die Solarzellenproduktion – unterschrieben. Das Unternehmen mit Sitz in Malaysia verfügt bereits heute über umfangreiche Lieferkontrakte bis einschließlich 2008. Durch den beabsichtigten Kauf würde sich die Solar-Fabrik AG für das Jahr 2006 und die Folgejahre Wafermaterial mit einer Gesamtmenge von über 30 Megawatt Spitzenleistung (MWp) pro Jahr sichern.

Der Trend zur Investition in die Sonne ist bereits seit einiger Zeit deutlich: Immer mehr Kapitalmarktanleger investieren in der Branche. Im vergangenen Jahr stiegen die Kurse börsennotierter Solarfirmen kontinuierlich. Der Hauptgrund für die hohe Nachfrage ist der stetig wachsende Solarmarkt. “Solaraktien boomen: Neben den deutschen Aktien wie So-larWorld und Solon, die 2004 jeweils einem Kursanstieg von mehr als 500 Prozent verzeichnen konnten, stieg auch der aus 15 internationalen Titeln bestehende Solar-Aktien-Index PPVX im Jahr 2004 um rund 182 Prozent”, so Max Deml, Chefredakteur des Börsenbriefs ÖKO-INVEST. Die neuesten Beteiligungsmöglichkeiten und technischen Innovationen präsentieren mehr als 300 Unternehmen der Solarbranche vom 23. bis 25. Juni 2005 auf der Freiburger Intersolar.

“Der Gesamtwert der im Solar-Aktien-Index PPVX vertretenen Unternehmen hat sich innerhalb der vergangenen beiden Jahre aufgrund von Kurssteigerungen und Börsengängen mit über drei Mrd. Euro mehr als verzehnfacht”, erklärt Deml. Die Anleger schätzen vor allem die Sicherheit der Solarbeteilungen aufgrund der in Deutschland auf 20 Jahre gesetzlich festgeschriebenen Einspeisevergütung. Vor diesem Hintergrund planen einige Unternehmen für dieses Jahr den Börsengang.



Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar