Bundesrat gibt Grünes Licht für umfassendste Reform der beruflichen Bildung
Bulmahn: „Zukunftsfähigkeit der dualen Ausbildung gesichert“
Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat die Zustimmung des Bundesrates zu einer umfassenden Reformierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) begrüßt. „Mit dieser Reform sichern wir die Zukunftsfähigkeit der dualen Ausbildung“, sagte Bulmahn am Freitag in Berlin. Für die Jugendlichen bedeutet die Reform eine verbesserte Qualität und Attraktivität der beruflichen Bildung. Außerdem seien neue Chancen eröffnet worden, um die Ausbildung für alle sicherzustellen.
Mit dem Berufsbildungsgesetz hat die rot-grüne Bundesregierung im Sommer 2004 die umfassendste Novellierung des Berufsbildungsgesetzes seit seinem Inkrafttreten 1969 vorgelegt. Hierzu gehören insbesondere eine verbesserte Kooperation zwischen Schule und Betrieb, eine leichtere Anerkennung von Auslandsaufenthalten während der Ausbildung, sowie zahlreiche Neuerungen im Prüfungswesen, beispielsweise ein erleichterter Zugang von Absolventen schulischer Berufsausbildung zur Kammerprüfung.
„Mit der Reform des Berufsbildungsgesetzes werden wir eine Ausbildung für alle sicherstellen“, sagte Bulmahn. Zu einer zukunftsfähigen dualen Ausbildung gehören auch die Modernisierung und Schaffung neuer Berufsbilder. Seit 1998 sind mehr als 150 Berufe modernisiert oder neu geschaffen worden. Weitere 21 Ausbildungsberufe sowie 6 neu geschaffene Berufe werden zum 1. August 2005 in Kraft treten.




