Studierende der FH München und des Kwantlen University College in Vancouver entwickeln Software für Robotersteuerung übers Internet
In einem Pilotprojekt haben Studierende der FH München und des Kwantlen University College in Vancouver ein gemeinsames Projekt entwickelt. Am 19. Januar 2005 um 17.30 Uhr zeigen Sie in einem “final run” ihr Können. Sie demonstrieren, wie es möglich ist, einen Roboter interkontinental fernzusteuern. Ein Prototyp in Kanada wird unter Kontrolle der Software des Münchner Studententeams ferngesteuert. In einer Live-Schaltung kann dies vor Ort in München mitverfolgt werden. Anschließend soll der Lego-Roboter in München die ihm gestellten Aufgaben mit Hilfe der Software aus Vancouver bewältigen.
Ein Semester lang haben die kanadischen und deutschen Studierenden im Rahmen des “Canada-European Community Program für Co-operation in Higher Education and Training” das Projekt gemeinsam geplant und entwickelt. Sie kennen sich nur per Internet und E-Mail. Dennoch haben sie gemeinsam eine Software entwickelt, für die es fast keine Vorlagen gibt. Mit ihr steuern sie einen Roboter in physisch unerreichbarer Ferne durch ein Gelände mit unbekannten Hindernissen und zu einer vorher bekannten Zielposition. Während des Ablaufs ist kein Eingriff der Entwickler mehr möglich, die Roboter werden nur durch die Software kontrolliert.
Dr. Reinhard Schiedermeier, Professor im Fachbereich Informatik, Mathematik und Initiator des Projekts sagt: “Konkret haben die Studenten einen Lego-Roboter konstruiert, der über das Internet in der anderen Hochschule ferngesteuert wird, also sozusagen ein Roboter auf dem Mars. Für unsere Studenten liegt der Mars in Vancouver, für die kanadischen Studenten liegt der Mars hier in München.”
Zeit: Mittwoch, 19. Januar 2005, 17.30 Uhr
Ort: FH München, Lothstr. 34, Raum G2.14
Die Veranstaltung ist öffentlich.




