Die deutschen Ausfuhren von Eisen und Stahl haben von Januar bis September 2004 mengenmäßig um 4,6% auf 23,6 Mill. Tonnen zugenommen, der Ausfuhrwert stieg um 21,6% auf 12,0 Mrd. Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahmen auch die deutschen Importe von Eisen und Stahl in den ersten drei Quartalen 2004 mengenmäßig um 4,6% auf 18,1 Mill. Tonnen zu, der Wert nahm um 23,7% auf 9,8 Mrd. Euro zu.
„Eisen und nicht legierter Stahl“ bildete dabei sowohl mengen- als auch wertmäßig den Großteil des deutschen Außenhandelsvolumens von Eisen und Stahl (Ausfuhr: 14,8 Mill. Tonnen im Wert von 6,9 Mrd. Euro; Einfuhr: 10,9 Mill. Tonnen im Wert von 5,0 Mrd. Euro).
Die Hauptabnehmerländer für Eisen und Stahl aus Deutschland waren Frankreich (gewichtsmäßiger Anteil von 16% am exportierten Eisen und Stahl, wertmäßiger Anteil von 14%), Italien (Anteil von 12% bzw. 10%) und die Niederlande (Anteil von 10% bzw. 8%). Hauptlieferländer waren die Niederlande (gewichtsmäßiger Anteil von 14% des deutschen Gesamtimports von Eisen und Stahl, wertmäßig 9%), Belgien (Anteil von jeweils 13%) sowie Frankreich (Anteil von 12% bzw. 14%).
Die deutlichsten Steigerungsraten bei der deutschen Ausfuhr von Eisen und Stahl gab es – innerhalb der zehn wichtigsten Abnehmerländer dieser Güter – im Handel mit den Vereinigten Staaten (Menge + 36,7%), Frankreich (+ 10,8%) und Spanien (+ 8,4%). Innerhalb der für Deutschland zehn wichtigsten Lieferländer von Eisen und Stahl stiegen die Einfuhren dieser Güter am deutlichsten beim Handel mit Belgien (mengenmäßige Zunahme um 29,1%), Russland (+ 24,4%) und der Tschechischen Republik (+ 15,6%).
Weitere Ergebnisse zeigt die Tabelle: Deutscher Außenhandel mit Eisen und Stahl
Weitere Auskünfte erteilt: Florian Eberth, Tel. 0611-75-2072, E-Mail: florian.eberth@destatis.de

