Eine gut erledigte Aufgabe: Wie Hiroshimas Grundwasserstrategie bei der Bewältigung von Überschwemmungen half
Grundwasser und multilaterale Zusammenarbeit in den Wiederaufbaubemühungen milderten die Wasserkrise nach der Überschwemmung.
Katastrophen in Chancen umwandeln
Die Gesellschaft ist oft anfällig für Katastrophen, aber wie Menschen während und nach solchen Ereignissen handeln, kann Verwüstung in Chancen für eine verbesserte Resilienz verwandeln.
Eine alternative Wasserquelle: Private Brunnen
Private Brunnen ziehen zum Beispiel als alternative Ressource Aufmerksamkeit auf sich, um Wasser für den täglichen Gebrauch und Verbrauch zu sichern, falls die Wasserversorgung nach einer Katastrophe unterbrochen wird. Es gibt jedoch nur wenige Aufzeichnungen darüber, wie Brunnen inmitten des Chaos von Katastrophen genutzt werden, weshalb detaillierte Forschungen erforderlich sind, um den Einsatz von Notbrunnen zu fördern.
Nutzung von Grundwasser bei Unterbrechung der Wasserversorgung
Professor Takahiro Endo von der Graduate School of Sustainable System Sciences an der Osaka Metropolitan University führte eine Umfrage zur Nutzung von Grundwasser in Kure, Präfektur Hiroshima, während der Unterbrechung der Wasserversorgung infolge der westjapanischen Überschwemmungen 2018 durch. Die Studie untersuchte die tatsächliche Umsetzung von adaptiver Governance, bei der verschiedene Regierungsebenen, Non-Profit-Organisationen und lokale Einzelpersonen zusammenarbeiten, um ein gewünschtes gesellschaftliches Ergebnis zu erreichen.
Es wurde festgestellt, dass die Präfektur Hiroshima in Übereinstimmung mit der Wasserqualitätsprüfungsorganisation Hiroshima Environment and Health Association einen kostenlosen Wasserprüfungsservice für Brunnenbesitzer nach der Unterbrechung der Wasserversorgung angeboten hatte. Dies förderte die Initiative, die geprüften Brunnen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es, Brunnen in kurzer Zeit verfügbar zu machen und die Notwasserversorgungsaktivitäten der lokalen Regierungen zu ergänzen.
Ein Modell für die Politik
„Dies ist ein Fall einer Notwasserversorgungspolitik, die den wirtschaftlichen Anreiz kostenloser Wasserqualitätsprüfungen nutzt und ein Modell für andere lokale Regierungen sein könnte, die die Einführung von Notbrunnen in Betracht ziehen“, erklärte Professor Endo.
Diese Ergebnisse wurden in Water International veröffentlicht.
Über die Osaka Metropolitan University (OMU)
Die in Osaka als eine der größten öffentlichen Universitäten Japans gegründete Osaka Metropolitan University setzt sich dafür ein, die Zukunft der Gesellschaft durch die „Verschmelzung von Wissen“ und die Förderung von Forschung auf Weltniveau zu gestalten. Weitere Forschungsergebnisse finden Sie unter https://www.omu.ac.jp/en/.
Originalpublikation
Takahiro Endo
Journal: Water International
Titel des Artikels: Adaptive governance and evolution of a groundwater-based resilient city: a case study of Kure City, Japan
Veröffentlichungsdatum des Artikels: 08. November 2024
DOI: https://doi.org/10.1080/02508060.2024.2423451
Pressekontakt
Yung-Hsiang Kao
Osaka Metropolitan University
E-Mail: koho-ipro@ml.omu.ac.jp
Quelle: EurekAlert!




