Medizin Gesundheit

Vibrierende Hosen zur Behandlung von Angina pectoris

Enhanced External Counterpulsation verbessert Blutfluss

In Großbritannien wird Patienten mit Angina pectoris mit der so genannten Enhanced External Counterpulsation (EECP) ein neues Behandlungsverfahren angeboten. EECP beruht auf der Verbesserung des Blutflusses zum Herzen. Lange aufblasbare Manschetten werden um die Waden, Schenkel und das Gesäß der Patienten gewickelt. Die Manschetten blasen sich mit jedem Herzschlag auf und entleeren sich wieder und drängen so das Blut in Richtung Herz. Ein EKG überwacht während dieses Vorganges den Herzschlag. EECP wird in Großbritannien von Vasogenics vertrieben.

Es sind vor allem jene Patienten, bei denen alle konventionellen Behandlungsmethoden versagen, die laut BBC von der Behandlung mit EECP profitieren könnten. Die einmalige Behandlung besteht aus einstündigen Sitzungen an fünf Tagen der Woche über einen Zeitraum von sieben Wochen. Während jeder Sitzung liegt der Patient mit den aufblasbaren Hosen auf einem speziellen Bett. Ruht das Herz, bläst sich die Hose auf und entleert sich vor jeden neuen Herzschlag wieder. Die Aneinanderreihung dieser Bewegungen verbessert den Blutfluss und fördert das Wachstum winziger neuer Blutgefäße im Umfeld der blockierten Arterien. Der Kardiologe Chris Morley von der Yorkshire Clinic, die eine Behandlung mit EECP anbietet, erklärte, dass man in den vergangenen 18 Monaten rund 30 teilweise schwerkranke Patienten mit erstaunlichen Erfolgen behandelt habe.



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