Der Flugzeugbau- und Rüstungskonzern EADS hat eine mit 24 Millionen Euro ausgestattete Stiftung zur Forschungsförderung gegründet. Mit den über fünf Jahre verteilten Mittel sollten die Lehre, die öffentliche und die private Forschung gefördert werden, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns von Dienstag in Paris. Angesichts der allgegenwärtigen Forschungsanstrengungen der USA sei es «zwingend erforderlich, ein Europa der Forschung aufzubauen», sagte EADS-Chef Philippe Camus. Besonders wichtig sei es, «den Austausch von Informationen zwischen Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen zu verbessern».
Die Stiftung habe das Ziel, «gemeinsame Projekte zu entwickeln, um die verstreuten Kompetenzen zu bündeln.» Gedacht wird dabei an Projekte der Akustik, Aerodynamik, Drohnenforschung sowie der Nagivation im Weltraum. Konkret geplant sind am 16. Oktober ein Expertentreffen über die wissenschaftlichen Herausforderungen der Weltraumforschung und am 18. November die Vergabe eines Preises «Irène Joliot Curie» für Nachwuchs-Forscherinnen im öffentlichen und privaten Bereich.




