Uniprojekt erforscht soziale Interaktion bei Videospielen
Auf der diesjährigen Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC), der Hausmesse des Software-Giganten Microsoft, in Seattle (4. bis 7. Mai), hat es diesmal auch einen deutschen Beitrag gegeben. Neben den üblichen Ausblicken in die “Zukunft des Windows Computing” wurde Microsofts Chairman und Chief-Software-Architect Bill Gates Zeuge einer Strömungssimulation des Höchstleistungszentrums Stuttgart (HLRS).
Wissenschaftler des HLRS zeigten eine Online-Visualisierung, die via 3D-Brille in dreidimensionaler Qualität genossen werden konnte. Gates war bereits in der Vergangenheit von der Exzellenz des HLRS im Bereich der Simulation beeindruckt und hatte die Stuttgarter zur WinHEC eingeladen. Gemeinsam wurden die Ergebnisse eines Forschungsprojektes im Bereich der Entwicklung neuer 64-Bit-Rechnerarchitekturen vorgestellt.
Die weiteren Vorträge thematisierten weniger eine Visualisierung, sondern mehr eine Vision. Die Vision von einem User, der sich mit Vertrauen via Modem in ein Netzwerk einwählen kann. Peter Biddle, Product Unit Manager bei Microsoft, hält derzeitige Lösungen wie Firewalls für nicht mehr zeitgemäß. So genannte “Schotten”, also isolierte Virtual Machines, die unabhängig vom restlichen System agieren, sollen zur Entwicklung eines verträglichen Sicherheitskonzeptes führen. Das Ziel sei, so Biddle, eine vertrauenswürdige Datenverarbeitung durch sichere Soft- und Hardware.




