Probleme mit dem Hören gibt niemand gerne zu. Fast jeder sechste Deutsche hört schlecht, aber nur die Wenigsten greifen zu Hörgeräten. Letztere gelten als wenig benutzerfreundlich, nicht funktional und wegen ihrer Optik als unattraktiv. Doch in diesen Punkten irren sich die Betroffenen. Inzwischen gibt es leistungsfähige, digitale Apparate, die so klein sind, dass sie völlig unauffällig getragen werden können. Siemens setzt noch eins drauf und hat Exemplare entwickelt, die nicht nur durch ihr (farbiges) Design gefallen, sondern auch mit innovativer Technik ausgestattet sind. Das neueste Produkt (Signia S) überzeugt durch ein klares, lärmfreies Klangbild, indem es die Frequenzbereiche verstärkt, die für das Verstehen der Sprache wichtig sind. Störgeräusche werden dagegen reduziert. Über ein Richtmikrophon-System kann der Schwerhörige selbst bestimmen, aus welcher Richtung er besonders deutlich hören möchte. Je nach Situation erfolgt die Lautstärkeregelung automatisch, wobei das Gerät auf Programme zurückgreift, die der Akustiker mit dem Patienten bei der ersten Anpassung eingestellt hat. Selbst das Benutzen eines Mobiltelefons ist problemlos möglich, da hochfrequente Energie dem Apparat nichts anhaben kann. Das für den Träger unangenehme Rückkoppelungspfeifen wird automatisch erkannt und in Sekundenbruchteilen ausgemerzt



