Unser Ziel ist es, die Kontrolle der Automatisierungseinheiten von Gebäuden mit Hilfe des Internet und Browsern wie Netscape oder MS-Explorer durchzuführen.
Es wurde daher im FFS-Projekt des TGA-Instituts der Fachhochschule Köln ein Facility-System-Server (FFS) mit internetfähiger Software und Datenbank für das Gebäudemanagement entwickelt. Damit können große Gebäudekomplexe genauso wie Einfamilienhäuser unabhängig von spezieller Software mit den handelsüblichen Browsern überwacht werden. Alle erforderlichen Managementfunktionen können wahrgenommen werden. Insbesondere für getrennte und weiter entfernte Liegenschaften ist diese Form des Gebäudemanagements mit Hilfe eines Browsers ein einfach handhabbares Instrument, welches der Nutzer bereits kennt und das somit wenig Einarbeitungszeit beansprucht. Es kann von jedem beliebigen Rechnerplatz ausgeübt werden, ohne dass darauf eine spezielle Software installiert sein muss. Wir haben uns entschieden, die Software auf einer Linux-Plattform aufzusetzen. Gründe dafür waren, dass keine Lizenzgebühren bei einer späteren Vermarktung des Produkts anfallen.
Die Managementfunktionen werden über TCP/IP an den FS-Server im Gebäude geschickt und dort über den installierten LON-Bus an die LON-Knoten übertragen bzw. es werden Daten zur Anzeige oder Regelung etc. ausgelesen. Der FS-Server (APACHE) dient als Verbindungsknoten über Ethernet mit dem bekannten TCP/IP – Protokoll und damit der Anbindung an das World-Wide-Web.
Als vordringliche Aufgabe wird zur Zeit ein Energiemanagement entwickelt.
