Statistiken

Importpreise Februar 2004: – 3,2% gegenüber Februar 2003

Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Februar 2004 um 3,2% unter dem Vorjahresstand. Im Januar 2004 und im Dezember 2003 hatten die Jahresveränderungsraten – 3,1% bzw. – 2,9% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Februar 2004 um 1,8% unter dem Stand des Vorjahres.

Gegenüber Januar 2004 stieg der Einfuhrpreisindex geringfügig (+ 0,1%). Binnen Monatsfrist verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Rohkupfer (+ 13,5%), NE-Metallerzen (+ 6,4%), Schweinefleisch (+ 5,9%), Eisenerzen (+ 5,6%) und Steinkohle (+ 5,4%). Dagegen wurden u.a. Mineralölerzeugnisse billiger (– 3,8%), darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (– 6,7%).

Starke Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr gab es im Februar 2004 u.a. bei folgenden Importgütern: Mineralölerzeugnisse (– 23,7%), darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (– 27,7%), rohes Erdöl (– 18,7%), Erdgas (– 10,1%), Bananen (– 6,2%) und Geflügel (– 5,3%). Teurer als vor einem Jahr waren dagegen u.a. Rohkupfer (+ 35,3%), Steinkohle (+ 26,9%), NE-Metallerze (+ 22,9%), Roheisen, Roh- und Walzstahl sowie Ferrolegierungen (+ 9,2%), Düngemittel und Stickstoffverbindungen (+ 6,4%) und Eisenerze (+ 6,2%).

Der Index der Ausfuhrpreise ist im Februar 2004 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7% gesunken, im Januar 2004 hatte er sich ebenfalls um 0,7% vermindert. Im Dezember 2003 hatte die Jahresveränderungsrate – 0,5% betragen. Gegenüber Januar 2004 veränderten sich die Ausfuhrpreise nur geringfügig (+ 0,1%).

Tabelle: Index der Außenhandelspreise

Weitere Auskünfte erteilt: Marion Knauer, Tel. 0611-75–2302, E– Mail: aussenhandelspreise@destatis.de



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