Die EU hat die neuen Bilanzierungsrichtlinien für börsennotierte Unternehmen bekannt gegeben. Das berichtet die Financial Times (FT). Demnach werden die Firmen aufgefordert, den neuen Bilanzführungsstandard IFRS schon für die Geschäftsberichte von 2004 anzuwenden, um Vergleiche mit den Berichten von 2005 zu ermöglichen.
Die neuen Bilanzierungsregeln gelten ab 2005 für insgesamt 7.000 börsennotierte Unternehmen in allen Ländern der Europäischen Union. Durch ihre Einführung soll der europäische Finanzmarkt vereinheitlicht werden. Investoren hätten es so leichter, Firmen der gesamten Region miteinander zu vergleichen.
Die Umstellung auf den neuen Standard wird die Unternehmen teuer zu stehen kommen. Wie die Financial Times unter Berufung auf eine aktuelle Studie berichtet, kostet der Wechsel zur Bilanzierung nach IFRS ein durchschnittliches britisches Unternehmen rund 511.000 Euro. Größere Firmen hätten mit Kosten von 852.000 Euro zu rechnen.




