Die Bedeutung höherer Bildungsabschlüsse bei den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen des Produzierenden Gewerbes, Handels, Kredit- und Versicherungsgewerbes in Deutschland hat im Zeitverlauf zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg bei diesen Branchen insgesamt der Anteil der Abiturienten und Abiturientinnen von 3,3% im Jahr 1995 auf 4,8% im Jahr 2001, der Anteil der Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen von 3,0% auf 4,2%. 1995 hatten 85% der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einen Volks-, Haupt- oder Realschulabschluss, 2001 waren es 81%.
Diese Entwicklung zeigt sich auch bei der Betrachtung nach Altersgruppen: Im Jahr 2001 hatten 16% aller unter 30-jährigen Angestellten Abitur; von den Angestellten, die 50 Jahre oder älter waren, hatten 3,8% die Schule mit dem Abitur abgeschlossen.
Diese Ergebnisse wurden in der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung – der umfassendsten amtlichen Datenquelle in Deutschland zum Bereich “Löhne und Gehälter” – ermittelt, die in mehrjährlichen Abständen, zuletzt für die Jahre 2001 und 1995 durchgeführt wurde.
Weitere Auskünfte erteilt: Claudia Weiser,
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