Verkehr Logistik

Premiere: Air Berlin-Boeing startete mit Winglets


Nur 24 Stunden, nachdem das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in Braunschweig die Genehmigung dazu erteilt hatte, startete in Berlin-Tegel am Dienstag vormittag die erste mit Winglets ausgerüstete Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Air Berlin nach Palma de Mallorca. Winglets (abgewinkelte Flügelspitzen) sind die jüngste technische Innovation des im amerikanischen Seattle ansässigen Flugzeugherstellers Boeing. Das neuartige Tragflächen-Profil erlaubt den Piloten einen schnelleren Steigflug. Die Lärmbelastung für die Flughafen-Anlieger wird dadurch verkürzt. Außerdem reduziert sich der Treibstoffverbrauch im Streckenflug um rund fünf Prozent. Mit einem Aufwand von 32 Millionen Mark hatte Air Berlin bereits während der Wintermonate alle 16 im Betrieb befindlichen eigenen Boeing 737-800 bei der Lufthansa-Technik und der britischen Firma FLS auf die Montage der Winglets vorrüsten lassen.

Als nach längerem Hickhack zwischen dem amerikanischen Luftfahrt-Bundesamt FAA, der europäischen Luftfahrtbehörde JAA und dem deutschen Luftfahrt-Bundesamt am Montag endlich grünes Licht aus Braunschweig kam, benötigten die Techniker von Air Berlin nur noch 14 Stunden, um die neuen, 2,50 Meter hohen Flügelspitzen zu montieren. Der Linienflug "AB 9142" von Berlin-Tegel nach Palma de Mallorca, der um 11.20 Uhr abhob, wurde so zur Winglet-Premiere für Air Berlin. Alle von Air Berlin bei Boeing bestellten Flugzeuge werden künftig mit Winglets ausgeliefert.

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