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Acrylamidgehalte teilweise gesunken

Weiterhin hohe Schwankungsbreiten

Die Acrylamid-Gehalte in Plätzchen und Frühstücksgetreideprodukten sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Dies geht aus Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor, die Ende November veröffentlicht wurden.

So konnten die Signalwerte für Plätzchen von 660 auf 575 Mikrogramm und für Frühstücksgetreideprodukte von 260 auf 200 Mikrogramm pro Kilogramm gesenkt werden. Keine Veränderungen gab es dagegen bei Kartoffelchips und Knäckebrot. Neue Signalwerte wurden eingeführt für Kinderkekse (360 Mikrogramm pro Kilogramm), Diabetikerdauerbackwaren, Kaffeeextrakt und Kaffeeersatz (jeweils 1000 Mikrogramm pro Kilogramm).

Der Signalwert wird separat für jede Warengruppe ermittelt und dient als Maßstab für die Lebensmittelüberwachung, um Hersteller von besonders belasteten Produkten zu identifizieren. Überschreitet ein Produkt den Signalwert, dann wird der Hersteller aufgefordert, Maßnahmen zur Reduzierung zu ergreifen. Wie bisher gibt es in allen Warengruppen große Unterschiede zwischen den Produkten mit den niedrigsten und den höchsten Acrylamidwerten.

Bei feinen Backwaren aus Mürbeteig schwankt der Gehalt zwischen 20 und 5699 Mikrogramm pro Kilogramm. Bei Knäckebrot war der höchste Wert 89 mal so hoch wie der niedrigste, bei Kartoffelchips war er 37-mal so hoch. Sämtliche veröffentlichten Daten lassen weiterhin keine Unterscheidung nach Produktart oder Hersteller zu. Daher ist es Verbrauchern nicht möglich, Produkte mit besonders hohem Acrylamidgehalt zu meiden bzw. Produkte mit niedrigen Werten zu bevorzugen.



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