MSA ist eine seltene neurodegenerative Erkrankung, für die es gegenwärtig keine Heilung gibt. Die Impfstoffe sollen gegen das Protein alpha-Synuclein wirken, das eine Schlüsselrolle beim Entstehen von Parkinson und MSA spielt.
Die Europäische Union fördert „SYMPATH“ mit knapp 6 Millionen Euro, koordiniert wird das Projekt von dem österreichischen Biotech-Unternehmen AFFiRiS.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Jülicher Institute of Complex Systems und dem Institut für Physikalische Biologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf forschen in dem Projekt an einer frühen Diagnose der Erkrankungen und setzen dafür die innovative und hochempfindliche Methode sFIDA (für engl. „surface-based Fluorescence Intensity Distribution Analysis“) ein.
Damit werden sie versuchen, den Krankheitsverlauf im Frühstadium, vor dem Auftreten klinischer Symptome, zu erkennen und zu charakterisieren.
Informationen zu „SYMPATH“:
Institute of Complex Systems, Bereich Strukturbiochemie (ICS-6):
http://www.fz-juelich.de/nic/cbb/index.php
Institut für Physikalische Biologie, Heinrich-Heine-Universität:
http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/ipb/index.php
Pressekontakt: Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de



