Wirtschaft Finanzen

Flexible Finanzierung für Infrastrukturen

Die Zeitschrift Pictures of the Future berichtet über die Situation in so verschiedenen Metropolen wie Ho-Chi-Minh-Stadt und London, die dennoch viele Gemeinsamkeiten haben.

Beide Städte haben ein Verkehrsproblem, beide sind von Hochwasser bedroht, beide müssen massiv in ihre Infrastruktur investieren.

Doch während Ho-Chi-Minh-Stadt boomt und in den kommenden Jahrzehnten eine effiziente und zeitgemäße Infrastruktur planen und aufbauen kann – beinah am Reißbrett -, muss London den Bestand erhalten und intelligent erweitern.

Eine Lösung können besondere Finanzierungsangebote sein. Ein solches Modell hilft London, die Bahnlinie Thameslink zu modernisieren – eines der größten Infrastrukturprojekte in Europa:

Sie ist 225 Kilometer lang, durchquert die Stadt von Norden nach Süden und verbindet zahlreiche Vororte mit der Innenstadt.

Siemens baut unter anderem 1.140 Wagen für neue Regionalzüge.

Die Kosten werden nicht direkt aus dem Staatshaushalt bestritten, sondern aus den Fahrpreis-Einnahmen der kommenden 20 Jahre.

Dank einer komplexen Finanzierungslösung strecken sich die Investitionskosten über zwei Jahrzehnte hinweg.



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