Energie & Elektrotechnik

Stromversorgungen für Medizin und Bahn

Durch die Prüfbescheinigung der einphasigen Netzteile nach IEC 60601-1 bzw. EN 60601-1 eignen sie sich für den Einsatz in elektrischen Geräten im medizinischen Umfeld, wie in der Operations-Beleuchtung oder in Krankenhausbetten.

Die vier tauchlackierten Module bieten zudem optimalen Schutz bei extremen Umgebungen mit Staub, korrosiven Gasen oder bei 100 Prozent Luftfeuchte und genügen der Bahnrichtlinie EN 50155.

Die Stromversorgungen liefern Ausgangsströme von 3,5 bis 40 A bei Nennausgangsspannungen von 12, 24 und 48 V DC. Für maximale Verfügbarkeit der angeschlossenen Verbraucher löst die SFB-Technology (Selective Fuse Breaking) Standard-Leitungsschutzschalter zuverlässig aus.

Fehlerhafte Strompfade werden dadurch selektiv abgeschaltet, der Fehler ist sofort eingegrenzt und wichtige Anlagenteile bleiben in Betrieb. Für das magnetische Auslösen von Leitungschutzschaltern liefern beispielsweise das 40A-Modul einen Spitzenstrom von 215 A für 12 Millisekunden.

Die präventive Funktionsüberwachung von Spannung und Strom visualisiert kritische Betriebszustände und meldet sie der Steuerung über den aktiven Schaltausgang oder den potenzialfreien Relaiskontakt, bevor Fehler auftreten können.

Mit der Leistungsreserve Power Boost steht dauerhaft der 1,5fache Nennstrom bereit, um Lasten mit hohen Einschaltströmen zu starten, ohne dass die Nennausgangsspannung einbricht.

Mit einem Wirkungsgrad bis 93 Prozent produzieren die Geräte nur wenig unerwünschte Verlustwärme. Das spart nicht nur Energie, sondern wirkt sich zudem lebensverlängernd auf alle implementierten Bauteile aus.

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